Allgemeines
Genossenschaft

Infos/Formulare

Anschriften: Vorstand und Aufsichtsrat

 

 

Die Genossenschaft "Luther Freibad"





Worum geht es?

Seit über 30 Jahren nutzen Menschen aller Bevölkerungsschichten, egal ob groß oder klein, ob passionierter Schwimmer oder begeisterter Freizeitplanscher unser Luther Freibad in den Sommermonaten. Viele haben dort das lebenswichtige Schwimmen gelernt oder Schwimmsport betrieben. Das Luther Freibad förderte die allgemeinen Bewegung und Gesunderhaltung. Für ungezählte Jugendliche war es der Sommertreffpunkt schlechthin. Hier wurden soziale Kontakte gepflegt und gemeinsam Sport betrieben. Unser Freibad ist ein wichtiger Beitrag zur Lebensqualität in Luthe und macht den Standort neben Bildungs-, Kultur- und Arbeitsmöglichkeiten attraktiv. Das alles waren gute Gründe, weshalb vor über 30 Jahren das Luther Freibad mit viel Enthusiasmus gebaut und stolz eröffnet wurde. Und aus denselben Gründen gilt es heute und in Zukunft, sich für die Fortführung des Freibadbetriebes zu engagieren. Hier sind nicht nur die Freibadnutzer im engeren Sinne gefragt, sondern auch Unternehmen und Wohnungsvermieter, die von den weichen Standortfaktoren" profitieren.

Was ist heute das Problem?

Ein öffentliches Freibad in konventioneller Bauart kann – wenn es sozial-verträgliche Eintrittspreise nimmt – nicht kostendeckend geführt werden. Zuschüsse waren von Anfang an – wie überall und andernorts– erforderlich. Die Höhe des Zuschusses und der anstehende Sanierungsbedarf waren die Gründe für die Schließung des Freibades in 2004 durch die Bäderbetriebe Wunstorf GmbH, eine 100%ige Tochtergesellschaft der Stadt Wunstorf, die sich auch nicht in der Lage sieht die erforderlichen finanziellen Mittel aufzubringen. Wie geht es aber nun weiter mit unserem Freibad? Allen Beteiligten und Verantwortlichen ist das Dilemma klar vor Augen: Wie kann man das Freibad sanieren und betreiben ohne kommunalen Zuschüsse?

Welche Alternativen gibt es, das Freibad zu betreiben?

Viele Bürger haben sich in den bisherigen Versammlungen Ende 2003 und in 2004 für den Erhalt stark gemacht – sie haben einen Förderverein gegründet. Dieser kann zusätzliches Interesse und Energie mobilisieren, selbst aber nicht das Defizit schultern. Deshalb sah der Förderverein seine Aufgabe darin - das Ziel eines öffentlichen Schwimmangebots verfolgend - alternative Betreiber-Möglichkeiten "ins Spiel" zu bringen.

Nachdem Investoren- und Betreibermodelle sich nicht realisieren ließen, bietet sich nun als einzige Lösung eine Genossenschafts-Lösung an. Warum ist eine Genossenschaft eine adäquate Lösung und eine zukunftsweisende Perspektive für das Freibad?

Folgende Gründe sprechen dafür:

Wenn viele Menschen, Unternehmen, Vereine, Verbände u.a. sich zusammen tun, kann vielleicht etwas gelingen, was die Kommune, bzw. die Bäderbetriebe allein nicht kann - nämlich eine langfristige Perspektive für das Freibad als ein Gesundheits- und Wellnessbad schaffen.
Weil es so ist, dass ein öffentliches Schwimmangebot in einem konventionellen Freibad nicht kostendeckend geführt werden kann, muss das "alte Sportbad" bei der Sanierung in ein "Naturbad", auch "Schwimmteich mit biologischer Reinigung" genannt, umgewandelt werden, mit einer neuen Vision.
Hierfür sind Investoren zu gewinnen, damit die Gesamtinvestitionen durch Baustein-Konzepte auf eine breite finanzielle Basis gestellt werden können.

Bei einer Genossenschaft fließen alle Mittel und Überschüsse nur dem Genossenschaftszweck zu. Sie bietet eine realistische Chance des Erhalts durch einen sog. Ressourcen-Mix, wobei...
...Investoren für Freibad-Nebengewerbe gefunden werden müssen
(Cafeteria, Sauna/Wellness-Bereich, Therapie, …)
...Unternehmen, die Ihren Mitarbeitern oder Kunden ein attraktives Lebensumfeld bieten wollen (weiche Standortfaktoren) beteiligt sind
...Bürger, Vereine, Gewerbetreibende sich durch Genossenschafts-Anteile an der Kapitalbildung beteiligen.'
Auf diese Weise bleibt der öffentliche Charakter erhalten – das öffentliche und preiswerte Schwimmangebot könnte gesichert werden. Verantwortliche in Kommunalpolitik, Verwaltung und Förderverein bejahen diese Genossenschaftsidee als einmalige Chance des Erhalts.

Wer kann jetzt was tun?

  1. Gesucht werden: Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen und Gewerbetreibende, ...
  2. ...die mit einem finanziellen Anteil in die Genossenschaft eintreten Das Geschäftsguthaben (die gezeichneten Anteile) wird bei Austritt aus der Genossenschaft zurückgezahlt. Eine Nachschusspflicht für den Insolvenzfall kann in der Satzung ausgeschlossen werden. Die Überschüsse können als genossenschaftliche Rückvergütung (gemessen am Umsatz des Mitglieds) rückerstattet werden (vor Steuern). Gewinne können als Dividende (auf den Genossenschaftsanteil) ausgeschüttet werden.
  3. ...die in der Genossenschaft Verantwortung übernehmen
    - Vorstand
    - Aufsichtsrat
  4. ...die die laufende Erhaltung und Sanierung der Gebäude und der Technik aktiv und fachmännisch unterstützen (handwerklich, organisatorisch…).
  5. Der Förderverein Freibad Luthe e.V. wird als Mitglied in der Genossenschaft die Arbeit und die Genossenschaft unterstützen.
  6. Der Genossenschaftsverband Norddeutschland wird den Gesamtprozess begleiten und beraten.

Die Unterlagen zum Download

Werden Sie Mitglied der "Genossenschaft zum Erhalt des Luther Freibades" und helfen Sie das Freibad mit seinem Freizeitangeboten als Beitrag zur Lebensqualität zu sichern.

 

Die Absichtserklärung steht Ihnen als PDF-Dokument zum Download bereit.

 

 



Letzte Änderung:  10.04.2007 18:16